Mit verbindlichsten Grüßen in die Sommerpause

Leute, ich brauch‘ne Pause.

Und die mache ich jetzt auch. Ich werde in den nächsten 2-3 Monaten richtig abschalten. Zumindest werde ich es ernsthaft versuchen.

Und ich werde viele entspannende Gesichtsmasken auflegen, einen neuen Migräne-Prophylaxeversuch starten, die Seele so gut es geht baumeln lassen, in den Urlaub nach Ostfriesland fahren und dort schwimmen gehen und es hoffentlich schaffen, etwas mehr Austausch mit meinen Freunden zu haben.
Kommunizieren ist nämlich immernoch eines der anstrengendsten Dinge für mich. Migräne, Ängste und Erschöpfung rauben mir so viel Energie, dass ich kaum noch Kontakte pflegen kann, die nicht in meiner Wohnung stattfinden. Und selbst die bleiben in den letzten Monaten oft „unterversorgt“.

So vielen Leuten möchte ich so viele Dinge sagen, mich bedanken oder auch mal beklagen – aber alles bleibt ungesagt und unangemerkt. Das quält mich sehr. Ich kann nicht der Mensch, der Bürger, der Autor, der Freund oder der Elternteil sein, der ich sein möchte … und mit ein bisschen weniger Driss und Siechtum hier auch wieder wäre – ganz sicher. Trotzdem seid Ihr noch da – das finde ich beeindruckend und es rührt mich oft zu Tränen. Vor allem einzelne, manchmal „Fremde“ aus der Migräne-/Fibro/Schmerz-Community oder Leser meines Buches schaffen es immer wieder, meistens mit kurzen aber treffenden Worten, dass ich denke: ich bin doch noch nicht ganz weg vom Fenster – irgendeinen Rest von Bedeutung habe selbst ich noch, der ich mich praktisch nie melde oder sonstwie einbringe. Obwohl die meisten von Euch mehr als genug eigenen Mist zu bewältigen haben, helft Ihr mir so oft mit Euren Worten über die schlimmsten Phasen hinweg. Meistens genau zum richtigen Zeitpunkt oder zum passenden Anlass.

Es zeigt sich auch hier, wie auf so vielen anderen Ebenen, dass meine „philophysikalische Theorie über die Dinge“ (nennt es von mir aus Weltanschauung) offenbar stimmig ist: Die Verbindung ist das, worauf es ankommt. Nicht (nur) die Dinge selbst. Das „Dazwischen“ ist das eigentlich Essenzielle. Wo Verbindung nicht mehr stattfindet, ist Ende – egal wie funktionstüchtig und perfekt das einzelne Element ist.

Der Umkehrschluss: Solange es noch Verbindungen gibt, geht es irgendwie weiter – egal wie kaputt das Einzelne ist … das ist das, woran ich glaube und warum ich noch existiere.

Danke an alle, die die Verbindung halten – vor allem dann, wenn ich selbst es grade nicht kann!

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Auf Instagram werde ich bestimmt auch das ein oder andere Urlaubsfoto posten – wer möchte: gerne folgen. 🙂

Für die Sommerpause und die richtigen Hintergrundinfos über mich und meine “SpecialEffects” möchte ich allen, die es noch nicht gelesen haben, mein Buch “Heul ruhig” * ans Herz legen. Es ist wirklich gut geworden, hab’ ich mir sagen lassen … 😉

Liebe Grüße, bleibt so gesund wie möglich und bis bald!
myyzilla


PS: Daumen drücken für die Prophylaxe und die Gesichtsmasken nicht vergessen 😉 Danke :-*

:-DDD

2 Kommentare

  1. Liebe Tanja,
    es ist mir ganz wichtig dir noch einmal zu schreiben, denn ich möchte alle guten Wünsche für dich da lassen!
    Bitte erhole dich gut in der Sommerpause!
    Ich drücke dir die Daumen und ich wünsche dir von Herzen,
    dass du wieder Kraft schöpfen kannst!

    Diese Jahr fing holprig an,
    nun ist schon Juli und die Kraft ist rar,
    aber ich hoffe für dich, dass die schöne Luft und das wunderbare nass in deinem Urlaubsgebiet dir zu neuen Kräften und Tatendrang verhilft.
    Genieße die Zeit und alles andere ergibt sich von allein, wenn deine Tanks wieder aufgeladen sind.
    Alles Liebe und Gute für dich und deine Lieben!!!

    • Liebe Bianca,
      Danke für Deine Nachricht. Deine guten Wünsche weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Du hast mehr als genug selbst um die Ohren und ich wünsche Dir ebenfalls ohne Ende Kraft und Energie dafür!
      Von Herzen liebe Grüße!
      Tanja

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